Warum man eine Internetseite haben sollte

Fakten, die man kennen sollte. Auch, wenn man kein Internet-Freund ist.

Wer braucht das Internet?

Es gibt wohl kaum eine Berufsgruppe, die auf das Internet verzichten kann. Und es gibt ganz bestimmt keine, die darauf verzichten sollte. 

Die Perspektiven sind Digital

In Deutschland werden jeden Tag ca. 150 Millionen Suchanfragen von Google beantwortet. Ganz selbstverständlich googeln wir heute alles. Niemand schaut mehr in ein Telefonbuch oder in die Gelben Seiten. Damit einher geht selbstverständliche Erwartung, alles im netz zu finden. Was es im Netz nicht gibt, das gibt es gar nicht. Diese Erfahrung haben viele Branchen bereits hinter sich. Einigen steht sie in Teilen noch bevor. Das Internet ist das Leitinformationsmedium.

Ein zweites Argument für den Einstieg ins Netz ist die digitale Entwicklung insgesamt. Was heute noch undenkbar, kann in fünf Jahren bereits verbreiteter Standard sein. Je weniger man sich für die Möglichkeiten von heute interessiert, desto schwieriger wird es sein, die Möglichkeiten von übermorgen zu nutzen. Wir alle werden tendenziell zu Prosumenten von Kommunikation. Das Kunstwort von Konsument und Produzent veranschaulicht einen tiefen Wandel unseres Kommunikationsverhaltens. Die Fähigkeit, auch digital kommunizieren zu können, wird wichtiger.

Ein drittes Argument sind die Kosten: Die Eintragungen in Branchenverzeichnisse und die Angebote der entsprechenden „Verlage“ sind oft teurer als eine eigenen Internetseite. Aber sie bewirken im Grunde gar nichts. Weil, wie bereits gesagt, sie heute nicht benutzt werden.

Man kann sicherlich noch viele Argumente nennen. Vereinfacht gesagt, ist es wohl so: Jeder Selbstständige, der noch mehr als fünf Jahre Berufsleben vor sich hat, sollte in einem Mindestmaß digitale Kommunikation nutzen und am besten auch eigene Kompetenzen erwerben.

Wie man das Internet nutzen kann

Wenn es ums Netz geht, wird viel versprochen. Alles ist so einfach, amazing und unglaublich erfolgreich. Das stimmt natürlich oft gar nicht. Die Erstellung von aussagekräftigen Webseiten bleibt schwierig. Je nachdem, welches Ziel im Vordergrund steht, wird die Arbeit komplex und anspruchsvoll. Ganz zu Anfang sollte man sich überlegen, welches Ziel die Webseite erreichen sollte. Die Grenzen zwischen den Bereichen sind zwar fließend, die Übergänge nicht unbedingt trennscharf. Aber es lohnt sich dennoch, eine grobe Orientierung vorzunehmen. Das Ziel der Seite bestimmt am Ende auch die Inhaltsmenge, die Komplexität und die Form der Umsetzung.

Die Website als Serviceinstrument

Heute sollte man auf jeden Fall eine Minimalpräsenz im Netz anbieten. Adresse, Öffnungszeiten, eine Wegbeschreibung, telefonische Erreichbarkeit und Basisinformationen sind eine Hilfe für Ihre Kunden und ggf. eine erste Information für Interessierte. Diese Zielsetzung lässt sich schnell und kostengünstig auf verschiedenen Wegen realisieren. Im Kern liefert man eine elektronische Visitenkarte mit ergänzenden Grundangaben, vergleichbar mit einem Branchenbucheintrag.

Die Website als Informationsintrument

In dem Moment, wo ein Kunde einen Auftraggeber nach bestimmten Kriterien sucht, also zum Beispiel einen Therapeuten, der weiblich oder männlich ist, in der Innenstadt oder einem Außenbezirk arbeitet,  bestimmte Therapieangebote hat oder nicht – in diesem Moment ist die eigene informative Internetpräsenz unverzichtbar. Sie ist oft Voraussetzung dafür, dass man im Netz auch schnell gefunden wird, wenn nicht nur nach dem Namen gegoogelt wird. Passt die Suchanfrage zum Informationsangebot, verbessert das die Chance auf eine gute google Platzierung.

Die Website als strategisches Instrument 

Die Strategie steht heute in vielen wettbewerbsintensiven Branchen im Fokus. Über das Internet soll der Bekanntheitsgrad gesteigert und die Kundennachfrage erhöht werden. Im direkten wettbewerb mit anderen Seiten und anderen Anbietern soll der Kunde (und natürlich google) auf die eigene Seite aufmerksam werden. Für manche Branchen ist das Thema oft noch Zukunftsmusik. Für viele Branchen und im Prinzip für jeden Existenzgründer sind Positionierungsfragen zentral.